Was passiert, wenn sieben Improspieler:innen, ein Haufen mutiger Publikumsimpulse und ein Thema wie der Internationale Frauentag aufeinandertreffen? Genau: ein Abend, der sich irgendwo zwischen dem Finger in der Wunde, humorvollen Erkenntnissen und gepflegtem Kontrollverlust einpendelt.
Wir durften eine Stunde lang die Bühne im Gemeindezentrum Bürmoos unsicher machen – ohne Netz, ohne doppelten Boden und, wie immer, ohne den leisesten Schimmer, was als Nächstes passiert.
Thematisch ging’s mitten rein ins echte Leben: Gleichberechtigung, Rollenbilder, Care-Arbeit, absurde Alltagssituationen – also alles, worüber man entweder diskutieren oder eben auch lachen kann. Wir haben uns natürlich für das Lachen entschieden. Und ja, auch die schwierigeren Themen haben wir uns geschnappt. Aber eben so, wie wir es am besten können: mit Humor, Übertreibung und einem liebevollen Blick auf die Absurditäten des Alltags.
Natürlich wurde es besonders spannend, wenn das Publikum uns Aufgaben gestellt hat, bei denen selbst unser innerer Impro-Optimismus kurz gezuckt hat. Beispiel: „Besuch der Schwiegermutter“ trifft auf „Kongress für Gleichberechtigung“.
Klingt unmöglich? War es auch.
Hat uns aufgehalten? Natürlich nicht.
Innerhalb weniger Sekunden wurde daraus eine Szene, nicht nur Beziehungen, sondern auch Weltbilder neu verhandelt wurden – inklusive überraschender Wendungen.
Wie immer war Publikum an diesem Abend nicht nur dabei, sondern mittendrin: Zurufe, Zettel, Ideen – alles wurde gnadenlos verwertet. Von völlig absurden Beziehungskonstellationen bis hin zu Fragen, die Männern nie gestellt werden, aber dringend gestellt gehören würden.
Unser Fazit: Ein Abend voller spontaner Ideen, schräger Figuren, ehrlicher Momente und sehr, sehr viel Spaß. Oder anders gesagt: ein ziemlich gelungener Kontrollverlust.
Danke an alle, die dabei waren, mitgedacht, mitgelacht und uns herausgefordert haben!
Auch die Bezirksblätter Flachgau Nord haben berichtet: Frauentag mit Kunst und Kultur in Bürmoos gefeiert
Herzlichen Dank an den Redakteur Wolfgang Schweighofer und die Bezirksblätter Salzburg für die Erlaubnis zur Verwendung des Bildes!


